Ziegenkäse-Apfel-Kissen

Eine Vorspeise für zwischendurch.

PERSONEN

GESAMTZEIT

ca. 35 Min.

ZUBEREITUNGSZEIT

ca. 20 Min.

ART

Vorspeise

Kurz vorab

Über das Rezept

von: derherrgott

Da ich eine lustige Steinobst-Allergie pflege, die mich am Verzehren von so allerlei rohem Obst hindert, bin ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, das widerspenstige Obst mit Alkohol gefügig oder durch erhitzen essbar zu machen. Letzteres geschieht mit den Titelhelden dieses Rezepts. Ich gehe bei dieser Vorspeise von 4 Personen aus, und jeder dieser ominösen Personen bekommt 2 Leckerchen.  

 

Zutaten

  • 2 große Äpfel
  • 1 Rolle Ziegenkäse
  • 1 Bund Thymian
  • 8 Scheiben Toast
  • Butter
  • Honig 
  • Brauner Rohrzucker 
  • Pfeffer

Ich habe ja dieses andauernde Thymian-Rosmarin-Erkennungsproblem. Und mit zunehmendem Alter … bekomme ich das auch nicht in den Griff. Also schaue ich halt immer auf die Schildchen beim Einkaufen. So hat jeder sein Problem. Das ist eines von meinen. 
Wusstet Ihr, dass es 245 Thymian-Arten gibt? Ich auch nicht, aber Wikipedia

Gefühlte Nährwerte

Da es mir beim Essen stets mehr darauf ankommt, wie es schmeckt und wie glücklich mich der Weg zum lecker macht, als dass es furchtbar gesund ist, sind die im Folgenden aufgeführten Werte rein emotionaler Natur.

  • Schwierigkeit 5% 5%
  • Glücklichmachfaktor 50% 50%
  • Lecker 70% 70%

Schritt für Schritt

STEP 1

Die beiden Äpfel werden gut unter warmem Wasser gewaschen und dann mit einem Apfelentkerner … äh, naja entkernt. Dann schneidet Ihr oben den Stilbereich und unten den Blütenbereich ab. Beide Äpfel in etwa 2 cm dicke Ringe schneiden, halt so, dass Ihr am Ende aus jedem Apfel 4 Ringe bekommt. Die Apfelringe kommen auf mit etwas Butter gefettetes Backpapier. 

STEP 2

Der Thymian wird nun von seinen dickeren Stielen befreit und dann gegebenenfalls noch einmal etwas klein geschnitten. Ich nutze da aus reiner Faulheit gerne meine Kräuterwippe. Einen Teil des Thymians streuselt Ihr dann ruhig großzügig auf die Apfelscheiben.   

STEP 3

Jetzt schneidet Ihr die Ziegenkäserolle in 8 gleichgroße Scheiben, die dann – oh Wunder – auf den Äpfeln drapiert werden. 

STEP 4

Auf jede Scheibe Ziegenkäse kommt nun ein Tropfen Honig und über alles (also Ziegenkäse und meist überstehenden Apfelring) etwas brauner Rohrzucker.  

STEP 5

Oben auf das Türmchen kommt nun je ein kleines Stück Butter und darüber wird der Rest des Thymians vertreuselt. 

STEP 6

Das Blech kommt nun für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad und Umluft (mache ich eigentlich auch mal etwas auf einer anderen Temperatur?). Nun schneidet Ihr noch bei den Toastscheiben die Ecken rund ab, so dass Ihr 8 runde Toastscheiben bekommt und legt diese für die letzten 5 Minuten mit in den Backofen.  

STEP 7

Ihr könnt die kleinen Kissen nun jeweils auf einer der runden, warmen Toastscheibe auf Tellern angerichtet servieren oder ein kleines Salatbett nach Wahl vorbereiten.   

Das Begleitgetränk

„We`ll have white wine withe the Ziegenkäse, James.“
In diesem Falle passt – für mein bescheidenes Dafürhalten – ein Aurora Gavi 2019 vom Weingut Roberto Sarotto ganz hervorragend.

 Und das sagt der Winzer über sein Tröpfchen:
„Das charmante Bouquet ist geprägt von verführerischen Pfirsich- und Mangoaromen. Ergänzt durch eine nussig-erdige Note zeigt sich ein harmonisches Aromenerlebnis.“

Auch hier eine Empfehlung mit Link, ohne dass sie bezahlt wäre, dafür aus Überzeugung:
Hier gibt´s den Stoff. 

Über die Köche

„Ich muss gestehen, ich BIN überhaupt kein Koch. Ich esse nur sehr, sehr gerne und entspanne beim Kochen. Daher geht es mir neben dem schmackhaften Ergebnis auch immer darum, beim Kochen einen leckeren Wein zu trinken und gute, laute Musik zu hören.“

derherrgott

Der Instagram Hashtag #beobachtet vom Hund begleitet mich bei jedem Küchenabenteuer ebenso, wie meine Küchenhilfe Frieda, die sich, stets treu an meiner Seite, um das Vorkosten der zu verarbeitenden Lebensmittel kümmert und alles mit ihren prüfenden Blicken verfolgt. Qualitätskontrolle halt. 

Frieda

Folgt uns gerne auf Instagram und Ihr verpasst kein neues Rezept mehr – wäre ja schade drum.