nicht immer nur aufregen

der REGENBLOGGER DIREKT INS NASSWAS SOLL DAS EIGENTLICH?
18. Dezember 2019 – Regen

01. Nur kein Neid

Nur weil Sie keinen schnuffeligen Vierbeiner an Ihrer Seite wissen, ist das noch lange kein Grund, neidisch zu mir herauf zu blicken, weil ich diese belebende Brise genießen darf, während Sie sich flegelhaft auf die heimische Couch zu fläzen gezwungen sehen.

24. Dezember 2019 – Regen

02. Eine prekäre Situation

Heiligabend, Besinnlichkeit, Schnee umtost die Weiten und knirschende Schritte hallen gedämpft durch weiße Lande.
Nur halt nicht hier. Aber zum Glück regnet es wie aus Eimern, ansonsten käme am Ende ja gar kein Weihnachtsfeeling auf.

WAS SOLL DAS EIGENTLICH ALLES?

Unlängst ist mir schuppenfallend aufgefallen, dass es in den von uns so vital bewohnten Breiten, wie auch nördlich gelagerten Längen, im Grunde Usus ist, dass – sollte man rein zufällig mit einem Hund zusammen leben – es immer genau dann Scheiße und alle zehn Meter `ne Axt regnet, wenn es Zeit ist Gassi zu gehen. Auch wenn derzeit noch immer umstritten ist, ob die Redewendung „Gassi gehen“ vom bayerischen „zur Gasse gehen“ kommt oder tatsächlich dem Studentenwortschatz entliehen und an das Wort „gassatin“ angelehnt ist, was sich wiederum auf nächtliche Sauftouren bezieht: ich bin sicher, dass die Wendung Gassi gehen so etwas bedeutet wie „unfassbar nass“ zu werden. Alleine die Buchstabenkombination „ass“ zeigt das mehr als deutlich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Immer wenn ich das in der Tat empfundene Vergnügen habe, mit meiner Frieda Gassi zu gehen, rotten sich die sinistren Tiefdruckgebiete der näheren Umgebung flugs zusammen, um sich hemmungslos über uns zu entleeren. Dieser Tatsache zolle ich mit diesem Videoblog angemessenen Tribut.